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Ein Fahrplan für Zuchwil

Zuchwil will im Rahmen der ­Entwicklungsplanung die Raum­entwicklung und Energienutzung besser aufeinander abstimmen, die Energieeffizienz steigern und den Einsatz erneuerbarer Energien fördern. Damit soll auch die Rezertifizierung als Energiestadt Gold im Jahr 2029 unterstützt werden. Spannend ist dabei ein Blick hinter die Kulissen: Was sind die Ziele, die Strategien und die Projekte unserer Gemeinde? In diesem Beitrag beleuchten wir, was Zuchwil bewegt.

Ziele und Ambitionen

Wichtige Ziele sind die Senkung der Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bis ins Jahr 2050 sowie die Reduktion der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerung und die Wirtschaft. Mit dem Energie- und Klimaleitbild 2024, dem Energiepolitischen Massnahmenprogramm 2025 bis 2029 (EPOLI), der kommunalen Energieplanung, der Sanierungsstrategie für gemeindeeigene Bauten, dem Energieportal für die Bevölkerung, der Nachhaltigen Mobilitätsstrategie sowie einer Kommunikationsstrategie verfügt die Gemeinde heute über wichtige rechtliche Grundlagen und ein umfassendes Massnahmenpaket, um ihre Ziele zu erreichen.

Einblick in den Baukasten der Energiestadt

Es braucht eine Vielzahl an Massnahmen und eine gute Koordination, damit die Ziele ressourceneffizient, effektiv und möglichst kostengünstig erreicht werden können. Damit Zuchwil den Überblick über die Massnahmen behält und die Zielerreichung regelmässig überprüfen kann, arbeitet sie mit dem Qualitätsmanagement-Instrument «Energiestadt», welches sich in sieben Bereiche gliedert. Wir werfen einen Blick auf das Instrument und schauen uns konkrete Massnahmen an.

1 Entwicklungsplanung und Raumordnung

Die Gemeinde Zuchwil hat im Rahmen ihrer kommunalen Energieplanung eine detaillierte Datengrundlage zu sämtlichen Gebäuden auf dem Gemeindegebiet geschaffen und diese im neuen Energieportal gebündelt. Hausbesitzer*innen, welche eine Sanierung, einen Heizungsersatz oder die Installation einer Photovoltaikanlage planen, erhalten hier Informationen zu einem geeigneten erneuerbaren Heizsystem, zum Solarpotenzial ihres Gebäudes sowie zu kostenlosen Erstberatungen und möglichen Förderbeiträgen.

2 Kommunale Gebäude und Anlagen

Im Jahr 2024 hat Zuchwil die Prüfung der 20 wichtigsten gemeindeeigenen Gebäude in Auftrag gegeben. Daraus entstand die «Bauliche Zustandsanalyse und Sanierungsstrategie», welche einen hohen Sanierungsbedarf aufzeigt. Diese Sanierungen sollen in den kommenden 40 bis 50 Jahren erfolgen. Ein Beispiel ist das Schulhaus Blumenfeld. Hier geht es um die Frage, ob eine Sanierung oder ein Neubau sinnvoller ist. Auch die Modernisierung der Strassenbeleuchtung geht voran: seit der Jahrtausendwende wird diese schrittweise auf LED umgerüstet. Ende 2025 lag der LED-Anteil bei rund 61 Prozent; zugleich sank der Energieverbrauch gegenüber 2008 um etwa 63  Prozent.

3 Versorgung und Entsorgung

Gebietsfremde invasive Arten, sogenannte invasive Neophyten, können einheimische Pflanzen verdrängen sowie Gesundheit, Landschaft und Infrastruktur schädigen. Um ihre Verbreitung zu verhindern, ist die korrekte Entsorgung zentral. Dabei setzt Zuchwil auf die Unterstützung der Bevölkerung. Die invasiven Neophyten werden in speziellen Neophytensäcken gesammelt, welche beim Entsorgungshof und im Gemeindehaus kostenlos bezogen und mit dem Hauskehricht entsorgt werden können.
Ein gelungenes Beispiel für eine aktive Neophytenbekämpfung in Zuchwil ist eine Gruppe von rund 14 Personen, die Gebiets­patenschaften bilden. Eine Teilnehmerin berichtet: «Ich bin zuständig für das Coop- und Migrosareal. Hier wuchert vor allem das Einjährige Berufkraut, nicht zu verwechseln ist dieses mit dem Gänseblümchen oder der Kamille.» Die Reaktionen der Passanten seien manchmal überraschend «Der freundliche, junge Fotograf dachte, wir würden aus dem Berufkraut Salat machen». Die Gruppe sucht nach Mithilfe, da sich Neophyten wie Goldrute, Springkraut oder Einjähriges Berufkraut schnell verbreiten.
Wenden Sie sich bei Interesse an Frau Rita Hug-Hüsser (078 724 39 76).

4 Mobilität

Unsere Gemeinde setzt sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Mobilität ein und beteiligt sich sowohl an verschiedenen Aktionen als auch an der Trägerschaft von so!mobil. Als Grundlage für die Planung der kommenden Jahre wurde eine vertiefte Verkehrsanalyse erarbeitet. Analysiert wurden unter anderem Quartier- und Strassennetze, der fliessende und ruhende Verkehr, die Sicherheit der Schulwege sowie das Velonetz unter Einbeziehung des «Level of Traffic Stress». Daraus wurden mögliche Massnahmen abgeleitet, etwa Tempo-30-Zonen, Begegnungszonen, gestalterische Aufwertungen sowie die Sicherung wichtiger Fuss- und Veloverbindungen.
Aktuell setzt sich eine neu gegründete Projektgruppe in Partnerschaft mit lokalen Unternehmen und der Energieversorgerin für die Schaffung eines öffentlich zugänglichen Ladenetzes für Elektroautos ein. Ende Sommer werden die Grundlagen zum heutigen Bestand, zum Potenzial und zum künftigen Bedarf an Ladepunkten in Zuchwil vorliegen.

5 Interne Organisation

Die Gemeinde setzt auf schlanke Strukturen und kurze Kommunikationswege, um die gefassten Ziele möglichst effektiv und effizient zu erreichen. Hierzu wurde im Jahr 2024 die neue Fachstelle Energie und Umwelt geschaffen, die intern und auch extern als Anlaufstelle für alle Fragen zu Energie, Klimaschutz und Klimaanpassung wirkt. Energiestadtkoordinatorin ist Juliette Vogel Schmid (Juliette.VogelSchmid@zuchwil.ch).

6 Kommunikation und Kooperation

Damit wir die Ziele erreichen, sind wir auf unsere Bevölkerung angewiesen. Nur wenn viele Zuchwiler*innen in ihrem Einflussbereich mitmachen, werden wir erfolgreich sein. Aber was können Sie tun?
Besuchen Sie das gemeindeeigene Energieportal und lassen Sie sich beraten, falls Sie einen Heizungsersatz oder eine PV-Anlage planen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit bei der Neophytenbekämpfung und bei Massnahmen gegen das «Littering» aktiv zu werden oder Wege vermehrt zu Fuss oder mit dem Velo zurückzulegen. Mit Beiträgen wie diesem, regelmässigen Anlässen zu Energie- und Klimathemen sowie einer Anlaufstelle für alle Fragen im Zusammenhang mit Energie und Klima will die Gemeinde die Bevölkerung mit auf den Weg nehmen.

7 Klimawandelfolgen

Mit der Teilnahme am Programm SO!naturnah engagiert sich Zuchwil gemeinsam mit dem kantonalen Amt für Raumplanung auch künftig für den Schutz und die Förderung der Biodiversität sowie für die Anpassung an den Klimawandel. Seit dem Projektstart im Jahr 2025 wurden die gemeindeeigenen Grünflächen systematisch erfasst und bewertet.
Ab 2026 wurden die Flächen schrittweise naturnah umgestaltet. Damit diese neu geschaffenen, artenreichen Flächen ihren ökologischen Wert langfristig entfalten, investiert die Gemeinde in die Schulung des Unterhaltsdienstes. Dieser wird darauf sensibilisiert, die Grünflächen schonend zu pflegen (zum Beispiel durch entsprechendes Mähen), bestehende Lebensräume nicht zu stören und natürliche Entwicklungen zuzulassen.
Als gelungene Beispiele für Begrünungsmassnahmen gelten die Blumenwiesen am Emmenweg sowie jene beim Kreisel des Dienstleistungszentrums. Bereits ab dem nächsten Jahr sollen diese Flächen in voller Farbenpracht erblühen.

Nicht immer geradlinig

Viele Massnahmen konnten in Zuchwil bereits erfolgreich umgesetzt werden, weitere sind in Planung. Doch der Weg zur Nachhaltigkeit ist nicht immer geradlinig: Fragen der Akzeptanz, der Finanzierung und der technischen Machbarkeit stellen die Gemeinde immer wieder vor Herausforderungen.
Wie Zuchwil diese Herausforderungen angeht, welche Themen aktuell besonders dringlich sind, und welche Massnahmen künftig im Fokus stehen, beleuchten wir im nächsten Beitrag dieser Reihe. Bleiben Sie dran – es wird spannend zu sehen, wie Zuchwil den nächsten Schritt auf dem Weg als Energiestadt gestaltet.

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Zuchwil wird bunt!

Am 22. April öffnete die Mitmachbaustelle des neuen Spielplatzes Kijuzu in Zuchwil ihre Türen. Zahlreiche Kinder durften selbst Hand anlegen und den neuen Spiel- und Begegnungsort aktiv mitgestalten.

Mit grosser Begeisterung wurde gerecht, geschaufelt, gepflanzt und gestaltet. Die Kinder verteilten Holschnitzel, schütteten Sand auf, pflanzten Büsche, bastelten Vogelhäuser und verewigten sich kreativ auf den neuen Klettergeräten. So wurde der Spielplatz nicht einfach gebaut, sondern gemeinsam zum Leben erweckt.

Die Aktion stiess auf grossen Anklang: Rund 130 Kinder, Eltern und Grosseltern nahmen teil und machten den Rohbau innert zwei Stunden zu einem lebendigen Entdeckungs- und Erlebnisort. Besonders wertvoll war, dass die Kinder in den Gestaltungsprozess einbezogen wurden, sich kreativ austoben konnten und ihre eigenen Ideen umsetzen durften. Das hat den Ort nicht nur verschönert, sondern ihm einen individuellen Charakter verliehen.

Organisiert und unterstützt wurde die Mitmachbaustelle von der Energiestadt Zuchwil, der Jost Gartenbau GmbH, dem Verein SpielRaum und der Weit&Breitsicht GmbH als Fachbegleitung der «Kinderfreundlichen Gemeinde Zuchwil». 

Nach getaner Arbeit wurde für alle eine kleine Stärkung angeboten und die Resultate bewundert. Die Aktion zeigt, wie Freiräume durch gemeinsame Gestaltung zu besonderen Orten werden, die eine nachhaltige Verbindung schaffen und einzigartige Erlebnisse ermöglichen.

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Zuchwil zielt auf Gold

In Zuchwil sind Sanierungen, Photovoltaik und neue Strassenprojekte Teil einer grösseren Strategie:
Die Gemeinde will Energie verantwortungsvoll nutzen und möglichst kostengünstig sichern. Seit der Energiestadt-Zertifizierung 2004 treibt Zuchwil diese Energiearbeit sichtbar voran, doch 2025 ging der Gold-Status verloren. Die «Energiestadt Gold»-Schilder bleiben trotzdem stehen: als Statement und als Ansporn, 2029 wieder Gold zu holen.

Die Energiestadt-Gold-Schilder bleiben

Wenn in Zuchwil ein Schulhaus saniert, eine Photovoltaikanlage installiert oder eine Strasse neu geplant wird, geht es um mehr als die Realisierung einzelner Bauprojekte. Hinter vielen dieser Projekte steht eine gemeinsame Frage: Wie geht unsere Gemeinde verantwortungsvoll mit Energie um? Was auf den ersten Blick technisch wirkt, betrifft letztlich uns alle: im Alltag, im Wohnen und im Arbeiten. In Zuchwil sind die Fortschritte einer aktiven Energiearbeit bereits heute sichtbar. Gebäude werden saniert, Anlagen modernisiert und Angebote, wie das Energieportal, geschaffen. Dahinter steht eine klare und langfristige Planung unserer Gemeinde mit dem Ziel, die Energieversorgung verlässlich, unabhängig und möglichst kostengünstig zu gestalten. 
Bei dieser Planung spielt die Auszeichnung «Energiestadt» eine entscheidende Rolle, indem sie Gemeinden Orientierung und Hilfestellung rund um das Thema Energie bietet. Wer nach Zuchwil fährt, sieht es bereits am Ortseingang: Auf den Schildern steht die Auszeichnung «Energiestadt Gold». Dieser Status wurde bei der letzten Überprüfung im Jahr 2025 nicht mehr erlangt, jedoch hat sich die Gemeinde dazu entschieden, die Schilder vorerst nicht zu ersetzen. Sie sind Zeichen des Engagements und des Ansporns im Jahr 2029 erneut den Gold-Status zu holen. Aber was bedeutet das?

Was bedeutet die Auszeichnung«Energiestadt»?

Das Label «Energiestadt» zeichnet Gemeinden seit 1991 für überdurchschnittliche Anstrengungen in der Energie- und Klimapolitik auf kommunaler Ebene aus. Die Gemeinden werden anhand eines Kriterienkatalogs bewertet und die Zielerreichung alle vier Jahre überprüft. Grundlage bildet ein Massnahmenprogramm, welches gemeinsam mit den Gemeindebehörden erarbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet wird. Dabei wird die Auszeichnung für eine Vielzahl kontinuierlicher, aufeinander abgestimmter Bemühungen in dessen sechs Kernbereichen vergeben. Die Bereiche umfassen die Themen Entwicklungsplanung, gemeindeeigene Gebäude, Ver- und Entsorgung, Mobilität, die interne Organisation sowie die Kommunikation. Diese Bereiche sind verpflichtend. Ein Engagement im siebten Bereich «Klimawandelfolgen» ist freiwillig. Das Label «Energiestadt Gold» ist die höchste Auszeichnung für Städte und Gemeinden, wobei 75% der Gesamtpunktzahl zu erreichen sind. 

Zusätzlich tauschen sich im Rahmen von «Energiestadt» Vertreterinnen und Vertreter der Energiestädte sowie weitere engagierte Städte und Gemeinden aus dem Kanton Solothurn im «Netzwerk Energiestädte» regelmässig aus. Ziel dieses Netzwerks ist es, Erfahrungen zu teilen, bewährte Lösungen weiterzugeben und sich gegenseitig bei der Umsetzung der verschiedenen Anforderungen der Energiearbeit zu unterstützen. Seit über 20 Jahren nutzt Zuchwil nun das Instrument «Energiestadt», um ihre Energieplanung weiterzuentwickeln. Dabei geht es unter anderem um Energieeffizienz, den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien und eine nachhaltige Gestaltung der Mobilität. Fortschritte werden regelmässig überprüft, Massnahmen angepasst und neue Möglichkeiten abgewogen. Wichtig sind hierfür eine verlässliche Umsetzung, transparente Abläufe und eine klare Ausrichtung. Für dieses langjährige Engagement wurde Zuchwil von 2016 bis 2025 mit dem Label «Energiestadt Gold» ausgezeichnet.

Bild 2: Die sieben Kernbereiche des Energiestadt Labels.

Städte und Gemeinden als Schlüsselakteure

Grundlage der Zuchwiler Energiepolitik bildet im internationalen Kontext das Pariser Klimaabkommen, auf nationaler und kantonaler Ebene sind dies Konzepte wie die «Energiestrategie 2050» des Bundes oder das «Energiekonzept» des Kantons Solothurn von 2022. Energiepolitik ist dabei ein Zusammenspiel aller Staatsebenen, wobei den Gemeinden eine besonders wichtige Rolle zukommt. 
Der Energieverbrauch in Städten und Gemeinden ist schweizweit natürlicherweise sehr hoch: Hier wird gelebt, gearbeitet und sich fortbewegt. Wichtige Energieverbraucher sind öffentliche Einrichtungen, Haushalte, Infrastruktur aber auch Verkehr. Gleichzeitig verfügen Städte und Gemeinden über zentrale Steuerungsinstrumente zur Reduktion der Verbräuche und zur Förderung erneuerbarer Energieträger. Sie planen Bauzonen und reglementieren diese, investieren in eigene Liegenschaften, setzen Impulse für die lokale Wirtschaft und nehmen die Bevölkerung durch eine gute Kommunikation mit auf den Weg.
Durch diese Stellschrauben konnte der Kanton Solothurn den Einsatz fossiler Brennstoffe im Gebäudebereich seit 2009 deutlich reduzieren. Dennoch ist der Verbrauch für den Kanton Solothurn schweizweit am höchsten. 

Verantwortung mit Perspektive

Zuchwil stellt sich diesen Herausforderungen auch in Zukunft. Eine vorausschauende Planung wird hierbei zunehmend wichtiger, um weiterhin eine stabile und kostengünstige Energieversorgung zu gewährleisten. Dass die Ortsschilder weiterhin «Energiestadt Gold» tragen, ist Ausdruck dieses Anspruchs. Fortschritte entstehen dabei als Ergebnis politischer Entscheide, sorgfältiger Planung und durch die Mitwirkung von Bevölkerung und Wirtschaft. Als Paradebeispiel für dieses Zusammenspiel gilt das «Zuchler Energieportal» (SEP), das über mehrere Jahre vorbereitet und 2025 aufgeschaltet wurde. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer erhalten dort einfach und übersichtlich Informationen zu ihrem Gebäude: Wie gross ist das Potenzial für eine Photovoltaikanlage? Welche erneuerbare Heizlösung passt am besten? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Mit dem Energieportal konnte eine verlässliche Grundlage geschaffen werden, die individuelle Empfehlungen für den Heizungsersatz und für das Anbringen von PV-Anlagen ermöglicht. Gleichzeitig zeigt sich: Ein grosser Teil der Haushalte in Zuchwil nutzt bereits erneuerbare Energien. Mit dem Energieportal nimmt unsere Gemeinde im Bereich Datenqualität schweizweit eine führende Rolle ein.

Energie als Teil der Gemeinde von morgen

Auch in Zukunft wird die Entwicklung unserer Gemeinde eng mit Energiefragen verbunden sein. Themen wie Gebäudesanierung, die lokale Energieproduktion und die Klimaanpassung sind Teil davon. Entscheidend bleiben dabei die konsequente Umsetzung und die Weiterführung einer langfristigen Strategie. Es gilt:  «Wer heute strategisch plant, schafft Handlungsspielräume für morgen».

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Anlass «Solarstrom optimal nutzen»

Die Energiestadt Biberist organisierte am Mittwoch, 29. Oktober 2025 einen Informationsanlass zur Frage: «Wie kann Solarstrom optimal genutzt werden?» Das Thema stiess auf grosses Interesse und lockte über 100 Biberister:innen in die Alte Turnhalle. Vier Experten beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie standen im Anschluss für Fragen zur Verfügung, genauso wie die lokalen Unternehmen der Solarbranche, die Teil der Tischmesse waren. 

Gemeindepräsident Stefan Hug-Portmann eröffnete den Anlass, welcher im Rahmen der Energiestadt-Aktivitäten der Gemeinde stattfand. Er betonte, dass Biberist seit einem Jahr dank dem Prozess und Label «Energiestadt» Mehrwerte für alle schafft. Er verwies unter anderem auf das neue Förderprogramm der Gemeinde – neu sind Baubewilligungsgebühren im Bereich erneuerbare Energien wie PV-Anlagen und Wärmepumpen reduziert (hier erfahren Sie mehr).

Vier Experten erläuterten das Thema Solarstrom aus unterschiedlichen Perspektiven. Markus Flatt, Berater bei EVU Partners und Verwaltungsratspräsident der EV Biberist, beleuchtete die aktuelle Situation des Solarstroms am Markt. Als wesentliche Herausforderung nannte er das zunehmende Überangebot von Solarstrom an sonnigen Tagen und die entsprechend tiefen oder gar negativen Preise. Die Vergütungspreise für Netzeinspeisung werden ab 2026 schweizweit marktpreisabhängig festgelegt, mit einer Minimalvergütung für kleinere Anlagen. Daher gewinnen Lösungen zum lokalen Verbrauch des Stroms an Bedeutung. 

David Joss von der Berner Fachhochschule ging auf das Stromnetz ein. Er wies darauf hin, dass PV-Anlagen künftig teilweise gedrosselt werden müssen, da ein vollständiger Netzausbau für alle Leistungsspitzen technisch und wirtschaftlich nicht realisierbar sei. Somit ist das Ziel auch für ihn, möglichst viel Strom vor Ort zu nutzen – auch in der Nachbarschaft oder im Quartier. 

Tobias Sterki von der EV Biberist informierte schliesslich darüber, wie Solarstrom lokal genutzt werden kann – durch Eigennutzung, Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV und vZEV) oder neue lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG). Ab 2026 sollen in Biberist 30 neue lokale Quartierstrom-LEG gegründet werden, damit Erzeuger und Verbraucher den lokal produzierten Solarstrom bestmöglich nutzen können. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der EV Biberist.

Christian Mollet, ehemaliger Inhaber der Mollet & Co. AG, zeigte zum Schluss auf, wie er seinen Eigenverbrauch in Kombination mit Elektromobilität optimiert. Bidirektionales Laden ist dabei der Schlüssel. Sein E-Auto funktioniert als Batterie und ermöglicht ihm, den Solarstrom besser auszunutzen. 

Beim anschliessenden Apéro mit Tischmesse konnte sich das Publikum bei den Experten und den anwesenden lokalen Firmen der Solarbranche – EV Biberist, Regio Energie Solothurn, Helion Energy AG, Solstis Energy AG, OptimaSolar Solothurn und Schär & Partner Engineering GmbH – weiter informieren. 

Präsentationen zum Download

Der Anlass wurde unterstützt durch:

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Quo vadis Energiestadt

Die Marke Energiestadt wird im Jahre 1988 von ein paar weitsichtigen Organisationen ins Leben gerufen, mit dem Ziel eine fortschrittliche Umsetzung der Energie- und Klimaziele auf kommunaler Stufe voranzutreiben. Bereits drei Jahre später – im Jahr 1991 – zeichnete der damalige Bundesrat Adolf Ogi Schaffhausen als erste Energiestadt aus. 2004 wird zum ersten Mal das Label Energiestadt Gold an die Städte Riehen und Lausanne vergeben. Und heute leben rund 60% der Schweizer Bevölkerung in einer der rund 480 Energiestädten. Was also vor knapp 40 Jahren begann, ist heute aktueller denn je – und gleichzeitig kontrovers diskutiert wie schon lange nicht mehr. Dieser Artikel soll Aufklärungsarbeit leisten. 

Energiestädte sind Vorreiterinnen und zeichnen sich durch überdurchschnittliche Anstrengungen in der kommunalen Energie- und Klimapolitik aus – eine der ganz wichtigen Aufgaben unserer Zeit. Energiestädte schlagen neue Wege ein, sind kreativ bei der Umsetzung von Massnahmen zu Gunsten des Netto-Null Ziels, sie informieren und sensibilisieren die Bevölkerung über Chancen, Risiken und Möglichkeiten, und setzen Zeichen für eine nachhaltige Zukunft mit einer hohen Lebensqualität auf Stufe Gemeinde, Stadt und Region. 

Basis dazu ist das Netto-Null Ziel bis 2050, das vom Volk dreifach bestätigt wurde:

  • 21. Mai 2017:             58.2% JA-Stimmen zum neuen Energiegesetz
  • 18. Juni 2023:             59.1% JA-Stimmen zum Klima- und Innovationsgesetz (KIG)
  • 09.Juni 2024:              68.7% JA-Stimmen zum Stromgesetz

Der Auftrag an Politik, Wirtschaft und auch an die Gesellschaft als Ganzes ist also klar! Energiestadt ist dabei ein Werkzeugkoffer, der Gemeinden in der Umsetzung unterstützt. 

In den letzten Wochen und Monaten wurde ich immer wieder darauf angesprochen, dass Energiestadt übermässig Geld koste und Gemeinden wie Oensingen sich das nicht leisten könnten. Zu Unrecht, denn Energiestadt beleuchtet in erster Linie Investitionen, die ohnehin getätigt werden müssen, auf Zielkonformität und gibt Impulse für eine zukunftsgerichtete Umsetzung, die meistens im Betrieb mit deutlich tieferen Kosten zu Buche schlägt. Wenn also z.B. die Strassenbeleuchtung ersetzt werden muss, regt Energiestadt die Kommunalpolitik und Verwaltung an, effiziente Leuchten (LED) zu beschaffen. Nun mag dies eine leicht höhere Investition sein im Vergleich zu konventionellen Natriumdampflampen. Diese ist aber aufgrund des viel tieferen Stromverbrauchs innert kürzester Zeit amortisiert.  

Auch auf die Kosten der Energieapéros wurde ich mehrfach angesprochen. Ich stellte fest, dass der Bevölkerung nicht bewusst ist, dass diese vollständig durch Sponsorengelder finanziert werden und für Oensingen haushaltsneutral sind bzw. waren. Diese Finanzierung durch Sponsoren ist im 2025 nicht mehr gewährleistet, weshalb die Energieapéros nicht mehr im bisherigen Format stattfinden können. Die Kommission Energiestadt überlegt sich alternative Formate, um die Bevölkerung in den Themen der Energiestadt zu informieren. Aktuell ist ein Social Media Kanal (Facebook) der Energiestadt Kommission im Aufbau. 

Vieles konnte in den letzten Jahren erreicht werden. Die Rezertifizierung im Herbst 2024 hat die Gemeinde über 10 Prozentpunkte weiter in Richtung Energiestadt Gold gebracht – ein Auftrag, den die Oensinger Bevölkerung uns erteilt hat. Um diesen zu erfüllen, braucht es aber noch einige Anstrengungen bis 2028. Die gute Nachricht: Alles, was es dazu braucht, gibt es bereits. Wir müssen es nur noch tun. Deshalb:

  • Lasst uns weiterhin gemeinsam für das Netto-Null Ziel und mehr Lebensqualität kämpfen. 
  • Lasst uns kreativ sein, Hindernisse umgehen und Wirkung erzeugen.
  • Lasst uns die Lust am Neuen wecken. 
  • Lasst uns die Seelen der Menschen gewinnen – denn Verführung ist immer nachhaltiger als Erkenntnis. 

Um Religionen, Öl und Gas werden unzählige Kriege geführt. Um Sonnenstrahlen und Wind wird das nie passieren. Polarisierung und Machtkämpfe bringen uns nicht weiter. Konkrete Lösungen und Macherqualitäten schon. Politik und Meinungen werden mit Worten gemacht. Energiestadt wird man durch Taten. 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. 

Januar 2025 | Christoph Schaer, Präsident Energiestadt-Kommission Oensingen

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Alles rund um Energie

Die Gemeinde Biberist lud die Bevölkerung am Mittwoch, 13. November 2024, zu einem Informationsanlass zum Thema Energie ein. Der Anlass in der Alten Turnhalle zog rund neunzig Personen an, die sich für Energiestadt, den Masterplan Energie sowie das Thema Heizungsersatz interessierten. Im Anschluss an die Präsentationen fand die Tischmesse mit lokalen Unternehmen der Energiebranche statt, wo sich die Gäste weiter informieren konnten. 

Der Anlass in der Alten Turnhalle stiess bei der Biberister Bevölkerung auf grosses Interesse. Rund neunzig Personen kamen, um sich zum Thema Energie zu informieren. Zum einen zeigte die Gemeinde auf, was sie im Bereich Energie und Netto-Null 2050 bereits unternommen oder geplant hatte. Zum andern erfuhren Hauseigentümer:innen, ob in ihrem Quartier ein Fernwärmeverbund in Planung ist und welche anderen Optionen unter welchen Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen. 

Das neue Energiestadt-Label
Biberist ist seit Kurzem Energiestadt. Was das genau bedeutet und wie es dazu kam, erläuterte Patrick Bussmann, Energiestadt-Berater: «Die Gemeinde erlangte das Label, da sie in den sechs Energiestadt-Bereichen vorbildlich unterwegs ist. Das Label ist die Auszeichnung dafür, dass die Gemeinde ihr Handeln grundsätzlich auf das Ziel Netto-Null 2050 ausrichtet». Doch Energiestadt ist mehr als nur ein Label. Es eignet sich als Instrument, um kontinuierlich und koordiniert auf das Ziel hinzuarbeiten. Biberist muss sich in vier Jahren rezertifizieren, um das Label zu behalten. Bis dahin setzt die Gemeinde Aktivitäten um, die sie im Massnahmenprogramm definiert hat. 

Die sechs Energiestadt-Bereiche umfassen: 

  • Strategie, (Energie-) Planung, Bauwesen 
  • Gemeindeeigene Gebäude (Betriebsoptimierungen, Sanierungen etc.), Strassenbeleuchtung
  • Ver- und Entsorgung (Wärme, Strom, Wasser, Abfall, Grünräume)
  • Verkehr / Mobilität
  • Gemeindeorganisation / Verwaltung, Beschaffung
  • Kommunikation / Bildung, Zusammenarbeit, Förderung / Beratung

Der Masterplan Energie
Ein wichtiger Bestandteil des Biberister Massnahmenprogramms ist der Masterplan Energie. Diesen hat die Gemeinde von EVU Partners erarbeiten lassen. Stephanie Thomet präsentierte dem Publikum die wichtigsten Punkte. Der Masterplan ist als Fahrplan zu Netto-Null 2050 zu verstehen. Er beinhaltet quantitative Ziele und konkrete Massnahmen, welche die Gemeinde erreichen respektive umsetzen muss. Es sind die Bereiche Wärme, Kälte, Strom, Mobilität und die Vorbildfunktion der Gemeinde abgedeckt. Für die Erarbeitung der Massnahmen wurden einige Analysen durchgeführt. Unter anderem in welchen Quartieren Wärmeverbunde entstehen, in Planung sind und welche Gebiete sich weniger eignen. «Diese Information ist für Hauseigentümer:innen zentral, wenn das Thema Heizungsersatz ansteht», führt Stephanie Thomet aus. 

Möchten Sie mehr wissen zum Masterplan Energie?
Hier finden Sie weiterführende Informationen und das Dokument zum Download. 

Erneuerbar Heizen und das Portemonnaie schonen
Zum Abschluss erläuterte Adrian Tschui, neutraler Energieberater, das Thema erneuerbar Heizen. Er präsentierte die geltenden Bestimmungen im Kanton Solothurn und welche Möglichkeiten es zur Förderung gibt, wenn ein Heizungsersatz geplant ist. Er empfahl bei Bau- und Sanierungsvorhaben vom kostenlosen Beratungsangebot, welches der Kanton Solothurn ermöglicht, zu profitieren. 

Tipps vom Experten

Ausklang mit Apéro und Tischmesse
Anschliessend an die Referate fand die Tischmesse und der Apéro statt. Die Gäste konnten sich bei den anwesenden Unternehmen zu den Themen Wärmeverbund, Energiespeicherung und erneuerbaren Heizsystemen informieren. Anwesend waren sechs lokale Unternehmen: Die Energieversorger mit der EVB, BAC und Regio Energie sowie die drei Firmen Libattion AG, Kläy Haustechnik AG und Schär & Partner Engineering GmbH. Der Gemeindepräsident, Stefan Hug-Portmann, zeigte sich hoch erfreut und wertete den Informationsanlass «Biberist auf dem Weg zu Netto-Null 2050» als vollen Erfolg: «Ich freue mich sehr, dass wir einen so tollen Anlass mit interessanten Referaten, zahlreichem Publikum und guten Gesprächen beim Apéro und der Tischmesse organisieren konnten. Der Startschuss im Rahmen der Energiestadt ist damit vollends gelungen!»

Download der Präsentationen

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Rezertifizierungsfeier 2024

Die sechs Solothurner Energiestädte Biberist, Grenchen, Lostorf, Oensingen, Olten und Solothurn wurden anlässlich der Re-Zertifizierungsfeier im Alten Spital Solothurn in ihrem Status als vorbildliche Leistungsträger im Bereich Energie bestätigt oder, wie im Falle von Lostorf und Biberist, neu zertifiziert. Die Stadt Solothurn erhält neu das Gold-Label. Die Energiestädte leisten einen wichtigen Beitrag an die Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundesrats und die Energiestrategie des Kantons Solothurn und fördern damit den Klimaschutz. Aber auch die hiesige Wirtschaft profitiert von den Massnahmen.
Die Energiestadt Solothurn erreicht über 75% der möglichen Punkte und wird neu mit dem Energiestadt Gold Label ausgezeichnet. Damit gehört sie zu den innovativsten Schweizer Energiestädten. Weitere Energiestädte im Kanton Solothurn sind zurzeit die Gemeinden Dornach, Hofstetten-Flüh und Selzach sowie die Region Thal.
Der Kanton profitiert in vielerlei Hinsicht von den Energiestädten, da diese auf kommunaler Ebene durch konkrete energiepolitische Massnahmen aktiv zur Zielerreichung im Energie- und Klimabereich beitragen. Massnahmen wie Energieplanungen, die Förderung von Wärmeverbunden, energetische Gebäude–sanierungen und die Schaffung naturnaher Aussenbereiche, die Modernisierung der Strassenbeleuchtung sowie effizientere Ortsplanungsstrategien oder die Erhöhung der Schulwegsicherheit sind zentrale Elemente, die die Energiestädte umsetzen. Durch ihre Einbindung in schweizerische und europäische Netzwerke nehmen sie eine Vorbildfunktion ein und dienen als Flaggschiffe der Energie- und Klimapolitik. Sie experimentieren mit innovativen Ansätzen und verankern gleichzeitig bewährte Massnahmen, die zur Erreichung energiepolitischer Ziele beitragen.
Der Kanton zählt auf die Energiestädte
Regierungsrätin und Energiedirektorin Brigit Wyss betonte in in ihrer Begrüssung die wichtige Vorreiterrolle der Energiestädte, die einen erheblichen Einfluss auf die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien haben. Auch der Kanton habe sich ehrgeizige Ziele im Energiebereich gesetzt. Dazu gehört die Umsetzung der kantonalen Energiestrategie mit dem ambitionierten Netto-Null-Ziel bezüglich CO2-Ausstosses bis 2050 sowie eine Halbierung der Emissionen bis 2030. Diese Ziele sollen unter anderem durch eine intensivere Zusammenarbeit mit den Energiestädten sowie mit weiteren Solothurner Gemeinden und Regionen erreicht werden. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei das neue Energiegesetz, über das die Solothurner Stimmbevölkerung am 9. Februar 2025 abstimmt.
Christoph Schär, Präsident der Energiestadt-Kommission Oensingen und Direktor von Suissetec, sprach in seinem spannenden Input-Referat über die grossen Herausforderungen im Energie- und Klimaschutzbereich. Herausforderungen seien aber auch immer Chancen, so Schär. «Die gute Nachricht: Alles, was es braucht, um die Herausforderungen zu lösen, gibt es bereits. Wir müssen es nur noch tun. Und die heutige Veranstaltung zeigt, dass vieles bereits gemacht wird. Das macht Mut und gibt Hoffnung. Aber wir müssen dranbleiben und für die zukunftsfähigen Lösungen kämpfen. Immer wieder aufs Neue. Jeden Tag. Jeden Moment. In jeder Situation», so die Botschaft von Schär.
Klimapolitik und Energiepolitik braucht längerfristige Ziele und Planung – Laudatio
Monika Tschannen, Botschafterin des Trägervereins Energiestadt, gratulierte den Solothurner Energiestädten zu ihrer Leistung. Klima- und Energiepolitik brauche längerfristige Ziele, vorausschauendes Denken und stetiges Handeln – genau das, was die Energiestädte seit über 20 Jahren vorleben. Um die Ziele zu erreichen, brauche es aber auch den Bund, den Kanton, die Unternehmen und die Bevölkerung – und eine gut funktionierende Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus.

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Première Energieapéro Oensingen

Unter dem Namen Energieapéro Oensingen präsentiert die Energiestadt-Kommission ab sofort jährlich zwei Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen wie z.B. Energie, Mobilität, Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Energiestadt. Die Première am 21. März 2023 mit SRF Meteo Moderator und Meteorologe Thomas Bucheli und dem 
SGV-Präventionsexperten Mauro Bolzern widmet sich dem Thema «Wetter, Unwetter oder Klimawandel?». 

Reservieren Sie sich schon heute einen Platz für diesen hochkarätigen Abend im Bienkensaal Oensingen. 

Türöffnung 17.30 Uhr. Beginn 18.00 Uhr. Eintritt gratis. 

Thomas Bucheli, SRF Meteo

Nach dem Studienabschluss an der ETH Zürich u.a. in den Fachgebieten Meteorologie, Klimatologie und Atmosphärenphysik arbeitete Thomas Bucheli während sechs Jahren beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, danach ein Jahr bei Meteomedia AG. Seit 1995 ist er der Leiter von SRF Meteo. Exklusive Einblicke in die Betrachtungen eines Meteorologen sind garantiert. 

Mauro Bolzern, Gebäudeversicherung Solothurn

Mauro Bolzern hat einen Abschluss in Geographie und Klimawissenschaften der Universität Bern. Er ist Fachexperte Naturgefahren bei der SGV Solothurn und als solcher in der Präventionsequipe und Teamleiter «Schutz vor Naturgefahren». Am Energieapéro Oensingen lässt er die Bevölkerung von seinem umfangreichen Wissen profitieren und gibt wertvolle Tipps für die Prävention – also das Verhindern von Schäden durch Naturgefahren. 

Sponsoren

Raiffeisen Gäu-Bipperamt | Goldsponsorin

die Mobiliar | Silbersponsorin

Spaar AG | Bronzeponsorin

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Die Energiestadt Gold Zuchwil am Ämmefest

Am 15. Mai 2022 wurde mit dem «Ämmefest» der Abschluss der Wasserbauarbeiten für den Hochwasserschutz und die Revitalisierung der Solothurner Emme gefeiert. Ein attratktiver Rundgang durch das Ufergebiet, fachmännische Führungen und weitere Highlights informierten auf vielfältige Art und Weise über das abgeschlossene Projekt. Auch die Energiestadt Gold Zuchwil war mit einem Informationsstand am Ämmefest vertreten. Nebst Informationen zu Themen wie Biodiversität im Siedlungsraum, Energieversorgung und Fördermöglichkeiten von erneuerbaren Energien, wurde mit zwei Wettbewerben für lehrreiche Unterhaltung gesorgt. Unter dem Motto «Meine grüne Oase» wurde die Bevölkerung dazu animiert, sich mehr mit der eigenen Gartenlandschaft auseinanderzusetzen. Wer seinen Garten grün und artenreich gestaltet, erhält von der Energiestadt Gold Zuchwil die Chance, tolle Preise zu gewinnen. In einem Quiz durften die Leute ihr Wissen zum Thema «invasive Neophyten» unter Beweis stellen. Auch diejenigen, die sich sonst weniger für solche Themen interessieren, sollten an diesem sonnigen und erholsamen Tag in einer intakten Naturlandschaft auf ihre Kosten gekommen sein.

Mehr zum Projekt «Renaturierung Emme»

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Noch günstiger und umweltfreundlicher unterwegs

Haben Sie gwusst, dass die Energiestdt Grenchen und die Energiestadt Gold Zuchwil ein eCarco-Bike Sharing anbieten?

Das eCargo-Bike kann über die Schweizer Sharing-Plattform carvelo2go günstig gemitete werden. Neu übernehmen an den Standorten Grenchen (Bücherhaus Lüthi) und Zuchwil (Drogerie Haag) die beiden Energiestädte bei jeder Miete die Grundgebühr von CHF 5.-. Somit fahren Sie jetzt noch günstiger und umweltfreundlicher. Gute Fahrt!

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Projekt «Ihr Beitrag zur Energiestadt» erfolgreich abgeschlossen

Der Trägerverein Energiestadt Schweiz führt das abgeschlossene Projekt der Energiestadt Solothurn als vorbildliches Praxisbeispiel im Bereich Kommunikation auf und kommuniziert dies in ihrem Newsletter.

2021 hat die Energiestadt Solothurn die sechs Themen des Energiestadt-Katalogs für die Bevölkerung zugänglich gemacht und gezeigt, wie sich die Stadt für mehr Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt. Im Zentrum stand der wandernde «Energiestadt-Monitor», der aufzeigte was jedeR dazu beitragen kann.
Von April bis Dezember wanderte der «Energiestadt-Monitor» durch Solothurn. Dieser kristallförmige Schaukasten begleitete das Kommunikationsprojekt «Ihr Beitrag zur Energiestadt», stand an zentralen Orten Solothurns und veranschaulichte die sechs Themenbereiche des Energiestadt-Katalogs. So war der Monitor immer passend zum Monatsthema befüllt, beispielsweise mit Turnschuhen zum Thema CO2-Fussabdruck oder randvoll mit Recyclinggut zum Thema Entsorgung.

Der Energiestadt-Monitor wird seine Reise auch nach Abschluss des Projekts fortsetzen und an ausgewählten Standorten weiterhin über relevante Themen im Energiestadtbereich informieren.

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Allgemein Zuchwil

Mit dem Carvelo2go unterwegs in Zuchwil

Schwere Einkäufe transportieren, die Kinder vom Kindergarten abholen, Ausflüge mit viel Gepäck organisieren – all das geht jetzt ganz bequem und umweltfreundlich auf zwei Rädern mit dem Carvelo2go.
Neu besitzt die Gemeinde Zuchwil ihr eigenes elektronisch betriebenes Velo mit eingebauter Transportladefläche. Das Velo eignet sich sehr gut zum Transport von schweren Gütern ohne viel Aufwand und Anstrengung.

Am 8. Juni wurde das Carvelo2go durch den Energiestadt-Koordinator Peter Baumann, der FDP Gemeinderätin und Patronatsmitglied so!mobil Melanie Rancine, so!mobil, dem TCS und der Mobilitätsakademie eingeweiht.

Stationiert ist das Carvelo2go beim Gemeindegebäude Zuchwil und kann bei der Zentrum Drogerie Haag stundenweise oder für mehrere Tage zu sehr guten Konditionen gemietet werden.

Erfahren Sie hier mehr zu Carvelo2Go, wo und wie Sie es mieten können.