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Grenchen

Grenchner SchülerInnen sind clever mobil unterwegs

Während der Projektwoche vom 27. September bis 1. Oktober haben sich Schülerinnen und Schüler von sieben Oberstufenklassen in Grenchen mit dem Thema Mobilität beschäftigt. Als Auftackt konnte bestehendes Mobilitätswissen in einem Quiz unter Beweis gestellt werden: «Um eine Person zu transportieren, benötigt ein Auto viel mehr Platz als ein Zug. Wie viel mehr?» Die Jugendlichen schlugen sich beeindruckend gut und konnten ihre Antworten souverän begründen.

In der anschliessenden Zukunfts-Werkstatt war dann Fantasie gefragt: Die Schülerinnen und Schüler dachten sich individuelle Lösungen für ihre zukünftige Mobilität aus. Sie wägten dazu die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Fortbewegungsarten gegeneinander ab. Entstanden sind kreative Ideen dazu, wie sie nächstes Jahr den Weg nach Solothurn in die Kantonsschule oder Berufsschule am besten bestreiten könnten. Vom E-Trottinett, Cargo-Bike, selbstfahrenden Fahrzeug bis hin zur Gondelfahrt war alles dabei. Einige Gruppen zeigten sich besonders fantasievoll und präsentierten ihre Mobilitätslösung in einem spontan inszenierten Theater, durch ein toll gestaltetes Plakat oder drehten ein kurzes Video.

«Ich weiss nun was clever mobil sein bedeutet – der Zug stösst weniger CO2 aus und kann mehr Leute auf einmal transportieren. Zukünftig sollten man mehr so unterwegs sein.» äusserte eine Schülerin einer Sek E Klasse. Schlussendlich kommt es darauf an die unterschiedlichen Verkehrsmittel clever zu kombinieren und nicht komplett auf eines zu verzichten.

Der Unterricht Clevermobil für den Zyklus 3 wird vom Programm so!mobil angeboten und von der Energiestadt Grenchen unterstützt. Die 4 Lektionen können von allen Schulen im Kanton Solothurn gebucht werden.

www.so-mobil.ch/schulen/clevermobil

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Solothurn

Wie der Werkhof für Sauberkeit sorgt

Dass der Landhausquai nach einer Freitagnacht wieder frei von Zigarettenstummeln ist, die Bushaltestellen stets sauber sind, und der Abfall nicht aus den öffentlichen Kehrichtkübeln quellt, ist den Mitarbeitenden des Werkhofs Solothurn zu verdanken.

Das ganze Jahr durch wird die Stadt in Stand gehalten, es wird geputzt, aufgeräumt, Kanalisationen werden gereinigt, die Strassen werden vom Schnee befreit, Kehricht und Recyclinggut werden abgeholt und zu den regionalen Entsorgungsstellen geliefert. Im Video geben die Werkhofmitarbeiter Fredi Schweizer, Thomas Gasche und Stefan Brunner Einblick in ihre täglichen Arbeiten und Routen:

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Solothurn

Die Velostadt Solothurn

Das Thema Mobilität wurde im September im Rahmen des Projekts Ihr Beitrag zur Energiestadt näher beleuchtet. Der Energiestadtmonitor stand passend dazu bei der Unterführung zum Hauptbahnhof, befüllt mit einem roten KEMP Dreirad und mit gut sichtbaren Hinweisen auf die Umfrage Prix Velo Städte 2021/2022. Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die Stadt Solothurn an der schweizweiten Umfrage zu den velofreundlichsten Städten und Gemeinden.

Bezüglich Velofreundlichkeit macht die Energiestadt Solothurn in den letzten Jahren einen grosse Schritt vorwärts und baute das Velowegenetz und die verkehrsberuhigten Zonen kontinuierlich aus. In den letzten Wochen wurden gleich zwei weitere Angebote im Bereich Mobilität lanciert: Die Velostation am Hauptbahnhof Solothurn besitzt neu ein E-Cargo-Bike von carvelo2go, das für den privaten Gebrauch gemietet werden kann. Weiter zeigt sich Solothurn als velofreundliche Stadt, indem sie an den vier Standorten Postplatz, Ritterquai nähe Rötibrücke, Hauptbahnhofstrasse und beim Freibad öffentliche Velopumpstationen installiert hat, bei letzterem ergänzt mit einem ToolBoard mit den gängigsten Velowerkzeugen. Die Patronatsmitglieder von so!mobil, Kurt Fluri, ehemaliger Stadtpräsident und Nationalrat sowie die Triathletin Petra Eggenschwiler haben zusammen die Velopumpstation am Ritterquai eingeweiht, stellvertretend für alle Velopumpstationen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Angebot der Velostadt Solothurn? Bewerten Sie die Stadt Solothurn vom Velosattel aus. Die Befragung läuft noch bis Ende November auf Prix Velo Städte.

Weitere Informationen zum Monatsthema und Programm finden Sie hier
und im Beitrag RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Ökologisch unterwegs

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Grenchen

Mobilitätstag Grenchen

Am 10. Septmeber bot der Mobilitätstag in Grenchen, als Auftakt zur Europäischen Mobilitätswoche, Aktivitäten und Informationen rund um eine zukunftsgerichtete Mobilität an und stellte dieses Jahr den Aufruf „Beweg Dich und bleib gesund!“ in den Vordergrund.

Ausserdem stand der Mobilitätstag ganz im Zeichen des Themas Sharing. Die Energiestadt Grenchen hat gemeinsam mit den anderen Trägern des Programms so!mobil das Projekt smart!mobil lanciert. Sie möchte damit das Teilen von Fahrzeugen, Gegenständen und Zeit fördern. Am Mobilitätstag waren die BesucherInnen dazu eingeladen, sich Gedanken zu machen, was sie in ihrem privaten Umfeld teilen können. Denn mit dem Konzept des Sharings spart man nicht nur Zeit, Raum und Geld, sondern tut dabei auch etwas Gutes für die Umwelt.

Am diesjährigen Mobilitätstag nahmen auch 7 Schulklassen mit 130 Kindern teil. Die Aussteller haben für die SchülerInnen Posten rund um das Thema Mobilität, Bewegung und Sharing konzipiert. Mobilität – wie sie funktioniert, welche Optionen es gibt, wie Beeinträchtigte mobil sind und vieles mehr wurde an sieben Posten erlebbar gemacht. Nebst dem neusten elektrisch betriebenen Fiat 500 der Jura Garage, war so!mobil, die Feuerwehr, die BGU, Grenchen Tourismus, das blaue Kreuz, der Coiffeur Sunshine und die Power Spitex anwesend und boten ein abwechslungsreiches und spielerisches Angebot für SchülerInnen und BesucherInnen.

Organisiert wurde der Mobilitätstag von so!mobil, dem Förderprogramm der Solothurner Energiestädte.


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Solothurn

Führung durch den Henzihof

«Etwas, das nicht fertig ist, lädt dazu ein, fertig gemacht zu werden», sagt Marc Angst vom Baubüro in situ. Der Henzihof im Entwicklungsgebiet Weitblick in der Solothurner Weststadt wurde von in situ nicht komplett ausgestaltet, sondern so weit umgebaut, dass er die Infrastruktur für individuelle Nutzungen bietet. Ziel des Umbaus war es, die Strukturen und die Identität des historischen Bauobjekts zu erhalten und der Allgemeinheit für die Zwischennutzung zur Verfügung zu stellen. Punktuell wurden die Strom- und Wasserversorgung in Stand gestellt und Sicherheitsmassnahmen getroffen. Nach der Grobsanierung laden die Räumlichkeiten nun ein individuell genutzt und belebt zu werden. Aktull dient der Henzihof als Ort der Begegnung, Proberaum, Künstleratelier und Holzwerkstatt (mehr Informationen zur Nutzung des Henzihofs finden Sie hier).

Beim Umbau des Henzihofs haben die Energiestadt Solothurn und in situ darauf geachtet, dass Emissionen und Materialeinsatz möglichst geringgehalten werden. Indem mit Material vor Ort und mit Bauteilen von anderen Baustellen gearbeitet wurde, erreichte man eine sehr gute Energiebilanz und konnte die ökologischen Auswirkungen der Sanierung auf ein Minimum reduzieren. Durch den Einsatz recycelter Materialien behält das Gebäude seinen ursprünglichen rustikalen Charme.

Anlässlich einer Veranstaltung der Energiestadt Solothurn sprach Marc Angst zum Thema «Recycling am Bauobjekt», über den Henzihof, und den Arbeitsalltag des Baubüros in situ:

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Olten

Plogging: die neue Trendsportart?

«Gemeinsam etwas Gutes tun und an Gewicht zulegen». Unter diesem Motto hat am Samstag 4. September in der Energiestadt Olten der vierte Oltner Plogging-Event stattgefunden. Beim Spazieren, beim Biken, beim Boarden oder beim Skaten wurde gesammelt, was es unterwegs an Weggeworfenem aufzuräumen gab. Beim Werkhof Olten haben sich SeniorInnen, SportlerInnen bis hin zu ganzen Familien eingetroffen und sich mit Handschuhen und Müllsäcken ausgerüstet. Gemeinsam wurden leere Verpackungen, Dosen, Plasticksäcke, Pizzaschachteln, PET-Flaschen und Zigarettenstummel gesammelt und anschliessend entsorgt. Es kam einiges an Müll zusammen und entsprechend erhöhte sich das Gewicht des mitgeführten Abfallsacks während der Lauf- oder Spazierrouten.

Das Wort Plogging setzt sich zusammen aus dem schwedischen plocka (= aufheben, pflücken) und englischen Jogging (= rennen). Wobei das mit dem Rennen nicht zwingend ist. Es geht darum durch Bewegung aktiv etwas gegen die Littering-Problematik zu unternehmen. Die Trendsportart aus Schweden findet auch hier immer mehr Anhänger, die kurzfristig für saubere Pärke, Ufer und Spazierwege sorgen. Trotzdem kann auch eine neue Trendsportart die Ursache des Litterings nur schwer bekämpfen. Die Abfallsünder werden auch nach dem Plogging weiterhin ihren Müll liegenlassen, der die Umwelt belastet. Nötig wäre eine umfassende Aufklärung vonseiten der Grosshändler, Restaurants und Fastfood-Ketten.

Trotzdem setzen Werkhof und die Oltern BürgerInnen mit dem Plogging-Event ein Zeichen für eine saubere und gepflegte Umwelt und gegen eine vermüllte Landschaft.

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Oensingen

Ein eigenes Solarpanel auf dem Schulhausdach

Die Gemeinde Oensingen macht es möglich und montiert auf einem Schulhausdach und jenem des Sportzentrums total 519 Solarpanels – sie werden allerdings nicht der Gemeinde gehören, sondern der Bevölkerung.

Als Energiestadt nimmt die Gemeinde Oensingen im Kanton Solothurn eine Vorbildfunktion ein. Mit dem neuen Energieleitbild bekennt sich die Gemeinde sowohl zur Energiestrategie 2050 als auch zum Ziel des Bundesrates zur Reduktion der Treibhausgasemissionen auf Netto-Null bis 2050. Der Gemeinderat hat sich in diesem Kontext zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde aktiv zu involvieren. Dazu hat sie einen ambitionierten Massnahmenplan erstellt. Das Projekt Solarify erweitert die Palette an bereits umgesetzten Vorzeigeprojekten und wird damit gleich zwei Zielen gerecht: Der Beteiligung der Bevölkerung an der nachhaltigen Entwicklung der Gemeinde und dem Einsatz von 100% erneuerbarer Elektrizität auf gemeindeeigenen Liegenschaften.

Die Slorapanel-Eigentümer erhalten regelmässig eine Übersicht über die Erträge und der Gewinn aus dem Stromverkauf wird ihnen ausbezahlt. Damit ziehen Gemeinde und Bevölkerung gemeinsam am selben Strick und gehen einen weiteren Schritt Richtung nachhaltige Zukunft.

Mehr Informationen zum Projekt Solarify in Oensingen und wie Sie Solarpanels erwerben können, finden Sie hier.

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Grenchen

Im Einsatz für die Lebensqualität

Seit 2004 trägt Grenchen das Label «Energiestadt». Die Auszeichnung wird alle vier Jahre vom Trägerverein Energiestadt verliehen und steht für eine nachhaltige Energiepolitik. Wie sich Grenchen konkret engagiert, erklärt Energiestadt-Koordinatorin Sandra Marek.

Was schätzen Sie persönlich an Grenchen? 
Sandra Marek: Grenchen ist gut erschlossen und hat für alle etwas zu bieten: unter anderem ein grosses Freizeitangebot, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und ein vielseitiges kulturelles Leben. Am meisten schätze ich jedoch die grüne Umgebung mit dem Naturschutzgebiet von der Aare bis hoch auf den Grenchenberg. 

Was macht eine Stadt zur Energiestadt? 
Städte und Gemeinden, die als Energiestadt zertifiziert sind, fördern die erneuerbaren Energien und die umweltschonende Mobilität. So senken sie langfristig den Energieverbrauch und den Ausstoss von Treibhausgasen. Zu diesem Zweck wird ein Massnahmenplan für den Zeitraum von vier Jahren festgelegt. Anschliessend überprüft der Trägerverein Energiestadt bei einem Audit, wo die Gemeinde steht: Sind 50% der beschlossenen Aktivitäten realisiert oder in Angriff genommen, darf die Gemeinde das Label behalten.  

Wie schnitt Grenchen beim letzten Audit ab? 
In Grenchen fand der letzte Audit im Jahr 2020 statt. Damals erreichten wir 60,5 Prozent. Unser Ziel ist jedoch, das Ergebnis langfristig auf mehr als 75 Prozent zu steigern und somit das Label «Energiestadt Gold» zu erhalten. Das ist europaweit die höchste Auszeichnung für die Energiepolitik auf Gemeindeebene. Dieser Schritt wird jedoch noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen und lässt sich nicht bis zum nächsten Audit im Jahr 2024 umsetzen. 

Wer entscheidet über die Aktivitäten der Energiestadt Grenchen? 
Die Arbeitsgruppe «Energiestadt», die sich aus Vertretern der Stadt, der SWG, der ARA Regio Grenchen, des Busbetriebs Grenchen und Umgebung (BGU), der Bürgergemeinde und des Kantons sowie einem unabhängigen Energiestadtberater zusammensetzt. Sie diskutiert Aktivitäten und Massnahmen und begleitet deren Umsetzung. Dazu gehören Projekte rund um die Stadtentwicklung und die Energieversorgung sowie Förderprogramme und Angebote für die Bevölkerung. Derzeit richten wir die Strategie neu aus. Darauf abgestimmt werden wir neue Massnahmen aufgleisen, um unsere Ziele zu erreichen. 

Welche Projekte stehen zurzeit auf Ihrer Agenda? 
Dazu gehört etwa das Projekt «smart!mobil», das wir gemeinsam mit den Solothurner Energiestädten umsetzen. Dabei fördern wir das clevere Kombinieren und Teilen von Mobilitätsangeboten über Sharing-Oasen in Wohnquartieren und Sharing-Märkte. Weiter unterstützen wir diverse Aktionen in Schulen wie den Energieunterricht der Stiftung «Pusch – Praktischer Umweltschutz», bei dem die Kinder einen bewussten Umgang mit den Ressourcen lernen, oder «Walk-2-School» gegen das vermehrte Aufkommen von Elterntaxis. 

Wie kann sich die Grenchner Bevölkerung für mehr Nachhaltigkeit engagieren? 
Gemeinsam mit externen Partnern organisieren wir immer wieder Aktionen, bei denen das Engagement der Bevölkerung gefragt ist. Zurzeit läuft etwa das Projekt «Raumpatenschaften». Dabei übernehmen freiwillige Helferinnen und Helfer ein kleines Gebiet und befreien es von Abfall. Zusätzlich findet im September der nationale «Clean-up-Day» statt. Ob Privatpersonen, Schulklassen oder Vereine: Alle können mitmachen.  

➜ Interessieren Sie sich für eine Raumpatenschaft? Mehr erfahren

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Solothurn

Beitragsreihe zur Energiestadt Solothurn

Im März 2021 ist der erste von sechs Beiträgen zur Energiestadt Solothurn im Magazin «Energie» der Regio Energie erschienen. Mittels den verschiedenen Beiträgen wird die Zielsetzung der Stadt, an der nächsten Re-Zertifizierung das Label Energiestadt Gold zu erhalten, unterschiedlich beleuchtet.

Jeder Beitrag ist einem Themenfeld der Energiestadt gewidmet, welches jeweils anhand von konkreten Beispielen erklärt wird. Es wird über laufende Aktivitäten berichtet, und die verantwortlichen Akteure äussern sich zu ihrer Arbeit und den gemeinsamen Zielen der Energiestadt Solothurn. Nicht zuletzt wird in den Beiträgen auch auf weiterführende Informationen verweisen. Das Magazin «Energie», wird in alle Haushalte in der Stadt Solothurn und in der Region verschickt.

Andrea Lenggenhager, Leiterin Stadtbauamt

Aktuell stellt die Regio Energie in ihrem Magazin «Energie» die Aktivitäten der Energiestadt Solothurn näher vor. Die ersten beiden Beiträge finden sie hier:

RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Auf dem Weg zum Goldlabel

RegioEnergie Magazin | Energiestadt Solothurn – Wie eingagieren Sie sich?

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Solothurn

Enthüllung des «Energiestadt-Monitors»

Am Dienstagmorgen, 30. März 2021, haben die Verantwortlichen des Stadtbauamts Solothurn, der Energiefachstelle des Kantons Solothurn, der Regio Energie Solothurn und der Geschäftsstelle der Plattform Region Solothurn im Wandel den «Energiestadt-Monitor» auf dem Kreuzackerplatz enthüllt und mit den vier goldenen Ziffern 2024 befüllt.

Der «Energiestadt-Monitor» zeigt auf, was die Stadt Solothurn auf dem Weg zum Energiestadtlabel Gold bereits unternimmt und welche Ziele bis 2024 angestrebt werden. Er ist Teil des durch das Förderprogramm EnergieSchweiz unterstützen Projekts mit dem Titel «Ihr Beitrag zur Energiestadt». Monatlich werden ausgesuchte Themen wie Konsum, Ernährung, Mobilität und mehr genauer vorgestellt. Fortan wandert der «Energiestadt-Monitor» durch die Stadt und macht durch bildhafte Inhalte, Texte und mittels QR-Codes abrufbaren Informationen auf das jeweilige Monatsthema und die begleitenden Anlässe und Aktivitäten aufmerksam. Damit sollen Anregungen vermittelt werden, wie jede Person durch kleine Engagements und Entscheidungen im Alltag einen wirkungsvollen Beitrag leisten kann, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen.

Im Monat April stehen Informationen zum Begriff Energiestadt und die angestrebten Ziele der Stadt Solothurn im Zentrum.

Hier geht es zum Beitrag in der Solothurnerzeitung.

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Grenchen

Grenchen sucht «RaumpatInnen»

Die Stadt Grenchen führt eine neue Massnahme gegen Littering ein: Ab sofort sollen Raumpatinnen und Raumpaten für saubere Parks, Strassen, Spielplätze und Wanderwege sorgen.

«Littering stört und schadet der Umwelt. Und es kann auch Tiere und Menschen verletzen», erklärte Angela Kummer, die sich beispielsweise bereit erklärt hat, regelmässig auf dem Spielplatz im Stadtpark nach dem rechten zu sehen. Die SP-Präsidentin ist zusammen mit Xenia Hediger (Co-Präsidentin der Grünen) Initiantin der Aktion.
Sogenannte Raumpatinnen und Raumpaten übernehmen jeweils die Verantwortung für ein festgelegtes Gebiet und räumen dieses regelmässig auf. «Das kann entlang einer Quartierstrasse sein, beim Bahnhof, auf einer öffentlichen Grünfläche oder einfach nur bei einer Busstation», erklärt Kummer weiter.
Raumpatenschaftsprojekte werden bereits von mehreren Schweizer Städten und Gemeinden durchgeführt. So sammeln Schulklassen auf dem Schulweg Abfall ein, Fussballvereine übernehmen die Pflege der Sportanlage oder Einwohnerinnen und Einwohner räumen Strassenabschnitte oder rund um öffentliche Grillplätze auf.

Damit möglichst viele Gebiete abgedeckt werden können, sucht Grenchen nach Personen, Gruppen und Organisationen, die eine Raumpatenschaft übernehmen möchten. Alle können sich als Raumpaten engagieren, zum Beispiel Detailhändler, Politikerinnen und Politiker, Vereine, Schulklassen, Asylsuchende, Familien und Einzelpersonen. Mit regelmässigen Aufräum-Touren sorgen sie dafür, dass ihr Gebiet frei von Littering ist.

Text & Bild: Andreas Toggweiler

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Allgemein Zuchwil

Mit dem Carvelo2go unterwegs in Zuchwil

Schwere Einkäufe transportieren, die Kinder vom Kindergarten abholen, Ausflüge mit viel Gepäck organisieren – all das geht jetzt ganz bequem und umweltfreundlich auf zwei Rädern mit dem Carvelo2go.
Neu besitzt die Gemeinde Zuchwil ihr eigenes elektronisch betriebenes Velo mit eingebauter Transportladefläche. Das Velo eignet sich sehr gut zum Transport von schweren Gütern ohne viel Aufwand und Anstrengung.

Am 8. Juni wurde das Carvelo2go durch den Energiestadt-Koordinator Peter Baumann, der FDP Gemeinderätin und Patronatsmitglied so!mobil Melanie Rancine, so!mobil, dem TCS und der Mobilitätsakademie eingeweiht.

Stationiert ist das Carvelo2go beim Gemeindegebäude Zuchwil und kann bei der Zentrum Drogerie Haag stundenweise oder für mehrere Tage zu sehr guten Konditionen gemietet werden.

Erfahren Sie hier mehr zu Carvelo2Go, wo und wie Sie es mieten können.

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Solothurn

Ein Einblick in die Projekte der Energiestadt Solothurn


In den Bereichen Energieplanung, Mobilität und Biodiversität zeigt sich die Energiestadt Solothurn besonders vorbildlich.

Seit 2018 besitzt die Stadtverwaltung eine vergrösserte eBike-Flotte (10 eBikes; 1 eCargobike) für Mitarbeitende sowie vier Elektronutzfahrzeuge für den öffentlichen Entsorgungsdienst. Mit 8 Cargobikes und 10 Mitarbeitenden ist auch der regionale Velo-Hausliefer- & Recyclingdienst Collectors unterwegs. 11 öffentliche E-Ladestationen (und weitere in Planung) stellt die Energieversorgerin Regio Energie Solothurn in der Stadt Solothurn und umliegenden Gemeinden zur Verfügung.

2020 erarbeitete die Energiestadt Solothurn ein spezifisches Pflegekonzept, um den wertvollen und vielfältigen Natur- und Erholungsraum im Friedhof St. Katharinen zu erhalten. Das Ziel ist es, durch eine gute Durchmischung von Nadel- und Laubbäumen, der Förderung naturnaher Magerwiesen, Hecken und blühenden Sträuchern die Biodiversität zu pflegen. Gleichzeitig soll das Konzept den 200-jährigen Friedhof als kontemplativer Bestattungsort erhalten.

In der Weststadt von Solothurn wurden die stadteigenen, baufälligen Garderobenbaracken des mittleren Brühlschulhauses durch einen zweigeschossigen Holzbau mit Flachdach ersetzt. Auf der entstandenen Dachfläche von 618 m2 wurde eine neue Photovoltaikanlage aus 224 Panelen mit einer jährlichen Leistung von 60‘000 kWh installiert. Die Steuerung der neuen Wärmepumpe, welche das Warmwasser aufbereitet und das Gebäude beheizt, wurde so programmiert, dass möglichst viel Solarstrom genutzt werden kann. Um BesucherInnen über die Solarstromproduktion, die Eigenbedarfsdeckung sowie über die reduzierten CO2-Emissionen des neuen Gebäudes aufzuklären, besteht im Eingang des Gebäudes ein ausführlicher Informationsbereich.

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Solothurn

Interviews mit VertreterInnen der Solothurner GR-Stadtparteien

Die Energiestadt Solothurn will einen Schritt weiter gehen und Energiestadt GOLD werden. Dazu ist der Einsatz aller gefordert, insbesondere auch die Unterstützung durch die Politik. Was sagen VertreterInnen der Solothurner Gemeinderats-Stadtparteien zu Nachhaltigkeit und Energie, welchen persönlichen Beitrag leisten sie an eine nachhaltige Stadt Solothurn, wo sehen sie die grössten Potenziale, und was halten sie eigentlich vom Label Energiestadt GOLD? Wir haben nachgefragt.


Was macht Solothurn im Bereich Nachhaltigkeit & Energie besonders gut?


Was ist Ihr persönlicher Beitrag auf dem Weg zur Energiestadt GOLD?


Ist das GOLD-Label für die Energiestadt Solothurn wichtig?


Wo sehen Sie noch Potenzial im Energie- und Nachhaltigkeitsbereich für die Stadt Solothurn?

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Solothurn

Der «Energiestadt-Monitor» ist umgezogen

Am Mittwoch, 5. Mai 2021 wurde der Monitor vom Kreuzackerplatz auf den Postplatz verlegt und passend zum Monatsthema «CO2-Fussabdruck» mit Schuhen befüllt.

Die Energiestadt Solothurn zeigt im Monat Mai auf, wie sie durch eine nachhaltige, energieeffiziente und zukunftsorientierte Planung ihre Verantwortung als Energiestadt wahrnimmt. In der Monatsrubrik werden aktuelle Projekte vorgestellt, und eine Führung zur Umgestaltung des Westbahnhofquartiers am 26. Mai 2021 bietet Einblick in die Prozesse zu einer nachhaltigen Stadt- bzw. Siedlungsentwicklung. Die Plattform Region Solothurn im Wandel behandelt den «persönlichen CO2-Fussabdruck» und liefert wertvolle Tipps, wie man mit neuen Gewohnheiten einen wertvollen Beitrag zum Stadtklima leisten kann.

Ein grosses Dankeschön geht an das Sportgeschäft SOL-ID, das die Turnschuhe für die Aktion zur Verfügung stellte. Leider wurde der Energiestadt-Monitor bereits Anfang Mai bei nächtlichen Unruhen zerstört, daher wird für den Rest des Monats auf eine vollständige Befüllung verzichtet. Wir danken allen, die unserer Thematik und dem Energiestadt-Monitor mit Respekt begegnen.

Mehr Informationen zum Programm und den Veranstaltungen der Stadt finden Sie hier.